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Die Kirchenfenster

 

Die Ostfenster

Fenster_2_links_webDie Fenster der Ostseite wurden im Jahr 1980 von  Herrn Dr. Joachim Schreiber gestiftet. Der künstlerische Entwurf und die Ausführung für die Fenster auf beiden Seiten stammt von Frau Thieg-Karkosch, Oberndorf.

Wenn man sich die Fenster der auf der Ostseite genauer ansieht, so fällt vor allem das Feuer, die Flammen und der große Feuerbogen auf. Sie kennen die Geschichte vom brennenden Dornbusch. Aus diesem Feuer ruft Gott Mose, als er gerade die Schafe seines Schwiefervaters weidet und offenbart sich ihm als der Gott seiner Väter. Er nennt Mose seinen Namen: "Ich werde sein, der ich sein werde" und befiehlt ihm, sein Volk aus Ägypten herausführen.

Diese Geschichte kann einem in Gedanken kommen, wenn man den Feuerbogen der Ostfenster ansieht. Sie sagt: "Gott lebt, Gott greift ein, Gott ruft dich bei deinem Namen." Feuer! So ist der lebendige Gott, ein verzehrendes Feuer, doch zugleich ein ungeheuer glühender "Backofen der Liebe" (martin Luther).

Aus dem Feuerbogen unserer Ostfenster reichen einige Arme tief hinein bis in das dunkle Blau darunter, ja manchmal fällt ein ganzer Feuertropfen hinab. Erinnern uns diese Tropfen nicht an das Leid Gottes an und in dieser Welt? In Jesus Christus geht Gott selbst hinein in unser Leben, in unsere Angst, in unsere Leiden, ja auch in unser Sterben. "So sehr hat Gott die Welt geliebt!"

 

Die Westfenster

Fenster_1_webDie Ostfenster schildern den Zusammenprall zwischen dem Feuer, der Liebe Gottes und der Dunkelheit der Erde. Die Westfenster zeigen, wie dieses Feuer alle Dunkelheit durchdrungen und umschlungen hat. Dabei verliert das Blau das Dunkel der Erdhaftigkeit und des Leides, die Erde wird ein Stück des Himmels. Doch das Feuer Gottes büßt nichts von seiner Kraft ein, ja es ist eher noch heller, noch feuriger, noch lebendiger.

Hier fällt Pfingsten ein, wo Gottes Geist über die wartenden Jünger kommt und in ihnen sein göttliches Feuer entzündet.

In der Offenbarung des Johannes, schreibt der Seher im 21 Kapitel: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohne und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein; und Gott wird abwischen alle Tränen in ihren Augen.“

Auf diese neue Welt Gottes, die Welt ohne Leid, ohne Krieg und ohne Tod wollen uns die Westfenster hinweisen. Diese Welt ist noch nicht da! Das wissen wir alle gut genug. Doch in der Auferstehung seines Sohnes von den Toten hat Gott schon den Grundstein für diese Welt gelegt.

Wenn man die Westfenster aufmerksam betrachtet, so fällt auch auf, dass das Weiße, das Licht, nicht mehr weit oben, sondern ganz unten bei uns ist. Wir können dankbar an den denken, der zu uns gekommen ist und bei uns bleibt, an Jesus Christus, unseren Herrn. Sein Wort ist wahr, dass er jedem einzelnen von uns sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

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