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Die Taube

 

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Ein wenig beachtetes Kunstwerk in unserer Kirche ist die Taube, die sich an der Stirnseite in der Nähe des Altars befindet. Auch sie ist von Walter Ibscher einige Jahre nach dem Bau der Kirche geschaffen worden.

Eine eigenartige Taube ist es, die einen da anschaut, stark stilisiert, gefällig in der Form, mit der Andeutung eines menschlichen Angesichts.

Die Taube - seit Noah ist sie uns das Symbol des Friedens und seit Jesus das Zeichen des Geistes Gottes. So berichten nämlich übereinstimmend die vier Evangelisten, dass bei der Taufe Jesu durch Johannes im Jordan Gottes Geist wie eine Taube herabgefahren und auf ihn gekommen sei.

Um diesen Geist Gottes nun bittet die Gemeinde in jedem Gottesdienst. Dabei kann sie nur bitten und warten genau wie die ersten Jünger vor Pfingsten; denn Gottes Geist weht, wo und wann er will. Dennoch braucht die Gemeinde Jesu nicht umsonst zu bitten; denn ihr Herr hat ihr ja die Kraft aus der Höhe fest versprochen.

Immer wieder hat er Menschen mit seinem guten, lebendigen Geist beschenkt, dem Geist der Freude, der Erkenntnis, der Liebe und der Hoffnung, dem Geist der Herzen und Lippen anrührt. Und was brauchen wir heute nötiger als den Geist Gottes, den Geist Jesu Christi?

Indem wir also die Taube in unserer Auferstehungskirche genau anschauen, bitten wir den, der mit dieser Taube gemeint ist: "Komm, heiliger Geist, besuche die Herzen deiner Gläubigen und erfülle sie mit dem Feuer deiner göttlichen Liebe!"

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